Rinderbraten mit Rotweinsoße

Von Amelia
Veröffentlicht 27. Okt. 2026
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Rinderbraten mit Rotweinsoße

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by Amelia

Ein klassischer Rinderbraten mit Rotweinsoße ist ein Gericht, das Wärme und Gemütlichkeit ausstrahlt. Das Fleisch wird durch das lange Schmoren im Ofen unglaublich zart und die Soße bekommt durch den Wein und das Wurzelgemüse einen tiefen, kräftigen Geschmack.

Ein Teller mit aufgeschnittenem Rinderbraten, übergossen mit glänzender Soße, daneben Kartoffelklöße.

Auch wenn die Zubereitung etwas Zeit in Anspruch nimmt, ist die meiste Arbeit schnell getan. Den Rest erledigt der Backofen. So hast du genügend Zeit, dich um Beilagen zu kümmern oder einfach die Vorfreude auf ein wunderbares Sonntagsessen zu genießen.

Warum du Rinderbraten mit Rotweinsoße lieben wirst

  • Durch das scharfe Anbraten des Fleisches entstehen Röststoffe, die dem Braten und der Soße eine kräftige Grundlage geben.
  • Das langsame Schmoren bei niedriger Temperatur macht auch festere Fleischstücke mürbe und saftig.
  • Indem du die Soße am Ende durch ein Sieb passierst, wird sie besonders fein und samtig.

Zutaten für Rinderbraten mit Rotweinsoße

  • Rindfleisch: Am besten eignen sich Stücke mit einem gewissen Fett- und Bindegewebsanteil, wie aus der Oberschale, der Keule, dem falschen Filet oder auch der Rinderschulter. Sie werden beim Schmoren besonders zart.
  • Rotwein: Verwende einen trockenen, kräftigen Rotwein, den du auch trinken würdest, zum Beispiel einen Spätburgunder, Dornfelder oder Merlot. Der Alkohol verkocht vollständig.
  • Wurzelgemüse: Statt Knollensellerie kannst du auch eine Stange Lauch oder eine Petersilienwurzel verwenden. Das Gemüse dient als Geschmacksgeber für die Soße.
  • Speisestärke: Zum Binden der Soße kannst du alternativ auch einen dunklen Soßenbinder benutzen oder eine klassische Mehlschwitze aus Butter und Mehl zubereiten.

Die genauen Mengen findest du in der Rezeptkarte unten.

Rinderbraten mit Rotweinsoße

So gelingt Rinderbraten mit Rotweinsoße

Schritt 1: Fleisch und Gemüse vorbereiten

Zuerst heizt du den Backofen vor und bereitest das Fleisch vor, indem du es trockentupfst und würzt. Anschließend schälst und schneidest du das Wurzelgemüse und den Knoblauch in grobe Stücke.

Schritt 2: Anbraten für die Röstaromen

Jetzt brätst du das Fleisch im heißen Bräter von allen Seiten kräftig an und nimmst es wieder heraus. Im selben Topf röstest du das Gemüse, gibst Tomatenmark hinzu und löschst alles schrittweise mit dem Rotwein ab.

Rinderbraten mit Rotweinsoße

Schritt 3: Im Ofen schmoren

Nach dem Ablöschen kommen der Fond, die Gewürze und das Fleisch zurück in den Bräter. Mit geschlossenem Deckel schmort der Braten nun für etwa 2,5 Stunden im Ofen, bis er wunderbar zart ist.

Schritt 4: Soße fertigstellen und servieren

Zum Schluss lässt du das Fleisch kurz ruhen. Währenddessen passierst du die Soße durch ein Sieb, kochst sie auf und bindest sie mit Speisestärke. Dann schneidest du den Braten auf und servierst ihn mit der fertigen Soße.

Tipps für Rinderbraten mit Rotweinsoße

  • Kerntemperatur: Die Mindestkerntemperatur für Rindfleisch beträgt 63 °C (medium) mit einer Ruhezeit von 3 Minuten. Für einen butterzarten Schmorbraten, bei dem sich das Bindegewebe auflöst, solltest du eine Kerntemperatur von 85-90 °C anstreben.
  • Fleischwahl: Nimm das Fleisch etwa eine Stunde vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank. So nimmt es Zimmertemperatur an und bräunt gleichmäßiger.
  • Soße verfeinern: Für eine noch rundere Soße kannst du am Ende ein Stück dunkle Schokolade oder einen Löffel Johannisbeergelee unterrühren. Das mildert die Säure des Weins und gibt eine schöne Tiefe.
  • Gemüse: Das ausgekochte Gemüse aus dem Sieb muss nicht weggeworfen werden. Du kannst es pürieren und als Basis für eine Gemüsesuppe verwenden oder einen kleinen Teil davon wieder zur Soße geben.

Rinderbraten mit Rotweinsoße

Was passt zu Rinderbraten mit Rotweinsoße?

Zum Rinderbraten passen klassisch Kartoffelklöße, Spätzle oder Salzkartoffeln. Als Gemüsebeilage schmeckt Apfelrotkohl oder glasierter Rosenkohl sehr gut.

Aufbewahren und Aufwärmen

Reste des Rinderbratens kannst du luftdicht verpackt im Kühlschrank 2-3 Tage aufbewahren. Fleisch und Soße lassen sich auch sehr gut getrennt voneinander einfrieren. Zum Aufwärmen das Fleisch in der Soße langsam auf dem Herd oder in der Mikrowelle erhitzen.

Häufige Fragen zu Rinderbraten mit Rotweinsoße

Kann ich den Rinderbraten auch ohne Alkohol zubereiten?

Ja, du kannst den Rotwein durch die gleiche Menge Rinderfond oder eine Mischung aus Rinderfond und dunklem Trauben- oder Apfelsaft ersetzen. Ein Schuss Balsamicoessig am Ende gibt der Soße die nötige Säure.

Mein Braten ist zäh geworden, woran liegt das?

Das kann zwei Gründe haben: Entweder war die Schmorzeit zu kurz oder die Temperatur zu hoch. Ein Schmorbraten braucht Zeit bei niedriger Hitze, damit das Bindegewebe schmelzen kann. Lass ihn bei Bedarf einfach noch etwas länger im Ofen.

Wie bekomme ich die Soße dicker, wenn die Speisestärke nicht reicht?

Wenn die Soße noch zu dünn ist, kannst du sie entweder ohne Deckel etwas einkochen lassen, um den Geschmack zu konzentrieren. Oder du rührst einfach noch etwas mehr in kaltem Wasser angerührte Speisestärke ein und lässt sie kurz aufkochen.

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Rinderbraten mit Rotweinsoße

Ein Teller mit aufgeschnittenem Rinderbraten, übergossen mit glänzender Soße, daneben Kartoffelklöße.

Zarter Rinderbraten, der langsam in einer kräftigen Rotweinsoße mit Wurzelgemüse im Ofen schmort.

  • Author: Amelia
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 150 Minuten
  • Total Time: 180 Minuten
  • Yield: 6 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Method: Schmoren
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1,5 kg Rindfleisch zum Schmoren (z. B. aus der Oberschale, Keule oder falsches Filet)
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 Karotten
  • 150 g Knollensellerie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 750 ml trockener Rotwein
  • 500 ml Rinderfond
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 Wacholderbeeren
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Speisestärke
  • 2 EL kaltes Wasser

Instructions

  1. Heize den Backofen auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Tupfe das Rindfleisch trocken und reibe es von allen Seiten kräftig mit Salz und Pfeffer ein.
  2. Erhitze das Öl in einem großen Bräter bei starker Hitze. Brate das Fleisch darin von allen Seiten scharf an, bis es eine schöne braune Kruste hat. Nimm das Fleisch aus dem Bräter und stelle es beiseite.
  3. Schäle Zwiebeln, Karotten und Sellerie und schneide sie in grobe Würfel. Schäle und hacke den Knoblauch. Gib das Gemüse in den Bräter und röste es im Bratfett für etwa 5 Minuten an, bis es Farbe annimmt.
  4. Gib das Tomatenmark zum Gemüse, röste es kurz mit an und lösche alles mit etwa einem Drittel des Rotweins ab. Lass den Wein fast vollständig einkochen, während du den Bratensatz vom Boden kratzt. Wiederhole diesen Vorgang noch zweimal mit dem restlichen Wein.
  5. Gib den Rinderfond, die Lorbeerblätter, die Wacholderbeeren und den Zucker hinzu. Lege das Fleisch zurück in den Bräter. Der Braten sollte zu etwa zwei Dritteln mit Flüssigkeit bedeckt sein.
  6. Lege den Deckel auf den Bräter und schiebe ihn auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen. Schmore den Braten für 2,5 bis 3 Stunden. Wende ihn dabei jede Stunde einmal.
  7. Nimm den Bräter aus dem Ofen. Hebe das Fleisch aus der Soße, wickle es in Alufolie und lass es etwa 10 Minuten ruhen. Die sichere Kerntemperatur für Rindfleisch am Stück beträgt 63 °C. Für einen zarten Schmorbraten ist eine höhere Temperatur von 85-90 °C ideal.
  8. Gieße die Soße durch ein feines Sieb in einen Topf. Drücke das Gemüse gut aus, um den ganzen Geschmack zu extrahieren. Koche die Soße kurz auf.
  9. Verrühre die Speisestärke mit dem kalten Wasser glatt. Rühre die Mischung in die kochende Soße ein und lass sie unter Rühren kurz köcheln, bis sie andickt. Schmecke die Soße nochmals mit Salz und Pfeffer ab.
  10. Schneide den Rinderbraten in Scheiben und serviere ihn zusammen mit der heißen Rotweinsoße.

Notes

  • Kerntemperatur: Die Mindestkerntemperatur für Rindfleisch beträgt 63 °C (medium) mit einer Ruhezeit von 3 Minuten. Für einen butterzarten Schmorbraten, bei dem sich das Bindegewebe auflöst, solltest du eine Kerntemperatur von 85-90 °C anstreben.
  • Fleischwahl: Nimm das Fleisch etwa eine Stunde vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank. So nimmt es Zimmertemperatur an und bräunt gleichmäßiger.
  • Soße verfeinern: Für eine noch rundere Soße kannst du am Ende ein Stück dunkle Schokolade oder einen Löffel Johannisbeergelee unterrühren. Das mildert die Säure des Weins und gibt eine schöne Tiefe.
  • Gemüse: Das ausgekochte Gemüse aus dem Sieb muss nicht weggeworfen werden. Du kannst es pürieren und als Basis für eine Gemüsesuppe verwenden oder einen kleinen Teil davon wieder zur Soße geben.

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