Diese cremige Rosenkohlsuppe ist eine wunderbare Möglichkeit, das Wintergemüse zu genießen. Sie ist samtig, wärmend und dank Kartoffeln angenehm sättigend. Ein knuspriges Topping aus geröstetem Rosenkohl und Haselnüssen sorgt für den nötigen Biss.
Die Zubereitung dauert nur etwa 35 Minuten und ist unkompliziert. Die Suppe eignet sich ideal als schnelles Mittag- oder Abendessen an kühlen Tagen und bringt eine schöne Abwechslung auf den Tisch.
Warum du cremige Rosenkohlsuppe lieben wirst
- Kartoffeln statt Mehl: Mehligkochende Kartoffeln sorgen für eine natürliche Bindung und machen die Suppe wunderbar sämig, ganz ohne Mehlschwitze.
- Geteiltes Gemüse: Ein Teil des Rosenkohls wird mitgekocht und püriert für den Geschmack, der andere Teil wird geröstet und dient als aromatisches Topping.
- Käse und Crème fraîche zum Schluss: Beides wird erst nach dem Pürieren eingerührt und nicht mehr mitgekocht, damit die Suppe ihre feine Textur behält und nicht gerinnt.
Zutaten für cremige Rosenkohlsuppe
- Rosenkohl: Achte auf feste, geschlossene Röschen ohne gelbe Blätter. Frischer Rosenkohl hat den besten Geschmack.
- Kartoffeln: Mehligkochende Sorten wie Bintje oder Adretta sind ideal, da sie beim Kochen zerfallen und die Suppe sämig machen.
- Haselnüsse: Du kannst ganze Kerne kaufen und selbst hacken. Kurz in einer Pfanne ohne Fett angeröstet, entfalten sie ihr Aroma noch besser.
- Hartkäse: Pecorino gibt eine würzige Note. Wenn du es milder magst, ist Parmesan eine gute Alternative. Achte für eine vegetarische Suppe auf Käse ohne tierisches Lab.
- Crème fraîche: Sorgt für eine milde Säure und Cremigkeit. Schmand ist eine gute Alternative.
Die genauen Mengen findest du in der Rezeptkarte unten.

So gelingt cremige Rosenkohlsuppe
Schritt 1: Gemüse vorbereiten und Suppe ansetzen
Zuerst die Zwiebeln und Kartoffeln schälen, würfeln und in der Hälfte der Butter andünsten. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und alles für einige Minuten köcheln lassen.
Schritt 2: Rosenkohl kochen und pürieren
Den Großteil des geputzten und gehackten Rosenkohls in die Suppe geben und alles weich garen. Anschließend die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab sehr fein pürieren, bis sie eine samtige Konsistenz hat.

Schritt 3: Topping zubereiten
Während die Suppe kocht, den restlichen Rosenkohl in einer Pfanne mit der übrigen Butter anrösten. Die gehackten Haselnüsse dazugeben und kurz mitrösten, bis alles duftet und eine schöne Farbe hat.
Schritt 4: Suppe fertigstellen und servieren
Crème fraîche und geriebenen Käse in die heiße, pürierte Suppe einrühren und nicht mehr kochen lassen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, in Schalen füllen und mit dem Rosenkohl-Nuss-Topping sowie frischer Petersilie garnieren.
Tipps für cremige Rosenkohlsuppe
- Für eine vegane Variante kannst du die Butter durch pflanzliche Margarine, die Crème fraîche durch eine pflanzliche Alternative und den Käse durch Hefeflocken ersetzen.
- Statt Haselnüssen schmecken auch Walnüsse oder Pinienkerne sehr gut als Topping.
- Wenn du keine mehligkochenden Kartoffeln hast, funktionieren auch vorwiegend festkochende. Die Suppe wird dann eventuell etwas weniger sämig.
- Achte für eine vegetarische Suppe auf Käse ohne tierisches Lab. Viele Hartkäsesorten wie Parmesan oder Pecorino werden traditionell damit hergestellt.

Was passt zu cremige Rosenkohlsuppe?
Die Suppe ist für sich allein schon eine vollständige Mahlzeit. Wenn du möchtest, passt ein Stück frisches Baguette oder ein kräftiges Bauernbrot gut dazu, um es in die Suppe zu tunken.
Aufbewahren und Aufwärmen
Reste der Suppe kannst du luftdicht verschlossen 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen langsam in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, aber nicht mehr kochen lassen. Das Topping am besten frisch zubereiten oder getrennt aufbewahren, damit es knusprig bleibt. Zum Einfrieren ist die Suppe ebenfalls geeignet (bis zu 3 Monate), kann nach dem Auftauen aber eine leicht veränderte Konsistenz haben.
Häufige Fragen zu cremige Rosenkohlsuppe
Kann ich auch gefrorenen Rosenkohl verwenden?
Ja, das geht auch. Gib den gefrorenen Rosenkohl direkt in die kochende Brühe. Die Kochzeit muss eventuell um ein paar Minuten angepasst werden. Für das Topping eignet sich frischer Rosenkohl jedoch besser, da er knuspriger wird.
Meine Suppe ist nicht cremig genug. Was kann ich tun?
Wenn die Suppe zu flüssig ist, kannst du sie noch etwas einköcheln lassen. Für mehr Sämigkeit kannst du auch beim nächsten Mal eine Kartoffel mehr verwenden oder zum Schluss einen Teelöffel Speisestärke in kaltem Wasser anrühren und unter Rühren kurz mit aufkochen lassen, bevor du Crème fraîche und Käse zugibst.
Warum schmeckt mein Rosenkohl bitter?
Älterer oder zu lange gekochter Rosenkohl kann manchmal bitter schmecken. Verwende möglichst frische, kleine Röschen und koche sie nur so lange, bis sie gerade weich sind. Das Rösten eines Teils des Rosenkohls für das Topping bringt zudem süßliche Aromen hervor, die eventuelle Bitternoten ausgleichen.
Cremige Rosenkohlsuppe
Eine samtige Suppe aus Rosenkohl und Kartoffeln, verfeinert mit Crème fraîche und einem Topping aus gerösteten Haselnüssen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Method: Kochen
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 2 Zwiebeln
- 50 g Butter
- 250 g mehligkochende Kartoffeln (ca. 2 mittelgroße)
- 750 ml Gemüsebrühe
- 350 g Rosenkohl
- 30 g Haselnusskerne
- 100 g Crème fraîche
- 50 g geriebener Hartkäse (z.B. Pecorino)
- Salz
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- frische Petersilie, gehackt, zum Servieren
Instructions
- Die Zwiebeln schälen und grob würfeln. Die Kartoffeln schälen und in etwa 1-2 cm große Würfel schneiden.
- Die Hälfte der Butter (25 g) in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Die Kartoffelwürfel dazugeben und 2-3 Minuten mitdünsten.
- Mit der Gemüsebrühe ablöschen und alles aufkochen. Die Hitze reduzieren und zugedeckt etwa 5 Minuten köcheln lassen.
- In der Zwischenzeit den Rosenkohl putzen. Etwa 250 g davon grob hacken und zur Suppe geben. Weitere 8-10 Minuten köcheln lassen, bis der Rosenkohl und die Kartoffeln weich sind.
- Währenddessen den restlichen Rosenkohl (ca. 100 g) halbieren oder vierteln. Die restliche Butter (25 g) in einer kleinen Pfanne erhitzen und den Rosenkohl darin goldbraun anrösten. Die Haselnüsse grob hacken, dazugeben und kurz mitrösten. Die Pfanne vom Herd nehmen.
- Die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab sehr fein und cremig pürieren.
- Crème fraîche und geriebenen Käse unter die pürierte Suppe rühren. Die Suppe dabei nicht mehr kochen lassen, damit sie nicht gerinnt.
- Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die heiße Suppe auf Schalen verteilen und mit dem gerösteten Rosenkohl-Haselnuss-Topping und gehackter Petersilie garniert servieren.
Notes
- Für eine vegane Variante kannst du die Butter durch pflanzliche Margarine, die Crème fraîche durch eine pflanzliche Alternative und den Käse durch Hefeflocken ersetzen.
- Statt Haselnüssen schmecken auch Walnüsse oder Pinienkerne sehr gut als Topping.
- Wenn du keine mehligkochenden Kartoffeln hast, funktionieren auch vorwiegend festkochende. Die Suppe wird dann eventuell etwas weniger sämig.
- Achte für eine vegetarische Suppe auf Käse ohne tierisches Lab. Viele Hartkäsesorten wie Parmesan oder Pecorino werden traditionell damit hergestellt.





